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Von Rilskys Eremitenhöhle zum Rilakloster


Entfernung: ca. 8 km
gelaufen: August 2009
Dauer: 2 Stunden
Start: Parkplatz ca. 10 min Fußweg von der Höhle von Iwan Rilsky
GPS-Track: ist recht lückenlos
Eine sehr schöne und wenig anstrengende Wanderung führte von der Höhle, in der Iwan Rilsky als Eremit gelebt hat zum Rila Kloster.
Bei der Höhle ist auch eine Kirche, die jedoch geschlossen war. In der Höhle brannten viele Kerzen, ein toller Anblick.
Wer will und keine Angst vor engen Ausgängen hat kann - wie wir auch - den schmalen Ausgang aus der Höhle herausklettern. Wer das schafft soll dabei angeblich seine Sünden abstreifen. Das ist gar nicht so abwegig, hatte doch sogar ich ein paar Probleme, mich dort um die Ecken zu winden. Einen Versuch ist es aber auf jeden Fall wert! Oben hingen in den Sträuchern ganz viele Marteniza - kleine rot-weiße Anhänger, die zum ersten März verschenkt werden und solange getragen werden, bis man die ersten Frühlingsboten sieht - einen blühenden Strauch, eine Schwalbe, ... dann hängt man die Marteniza an den Strauch. Ein sehr schöner Brauch, der immer noch sehr beliebt ist in Bulgarien.
Von der Höhle sind wir noch das kurze Stück die Treppe hinauf zur heiligen Quelle. Das Wasser schmeckt sehr gut und kann bedenkenlos getrunken werden (schmeckt auch sehr gut, ebenso wie das Wasser unten im Rila Kloster). Wer möchte, kann seine Wünsche auf kleine Zettelchen schreiben und dort unter Steine legen oder in Ritzen klemmen.
Zurück zur Höhle und dann durch Wald bergab zum Kloster. Zwischendrin dann über Wiesen mit tausenden von Grillen, ein kleines Stück Straße und wieder durch Wald. Wen dann der Hunger plagt, der kann nahe des Rila Klosters Eisverkäufer, Restaurants und auch eine Bäckerei finden. Forelle scheint es dort sehr viel zu geben ... und unsere vom Grill schmeckte wirklich sehr gut!
Das Rila Kloster ist in seinen Ausmaßen sehr beeindruckend! Heutzutage leben aber nur noch ungefähr fünf Mönche dort, die primär zur Verwaltung dort sind. Dafür sind einige der Räume als Unterkunft für Gäste (vermutlich vorrangig Pilger) vorgesehen, es gibt ein Museum über die Geschichte des Klosters und Iwan Rilsky und man kann sich auch eine der Mönchszellen genauer anschauen.
Der Anblick des Klosters vor den Gipfeln des Rilagebirges ist toll, mindestens ebenso schön ist aber auch die reich bemalte Kirche. An der Bemalung hat unter Anderem die Malerschule aus Samokov und der Künster Sachari Sograf mitgewirkt.