Rundfahrt über Zürich, Ilanz, Vals und Samedan


Vorbei an Zürich und dem See fast der gesamten Länge folgend ging es weiter über Landqzart und Chur nach Ilanz um uns dem Rhein anzuschauen. Insbesondere auf dem letzten Stück kreuzen Rhein und Zug mehrfach die Bahn, was immer wieder beeindruckende Bilder vom Fluß ermöglicht. Außerdem gibt es auf der Strecke viele Kajakfahrer.
Kaum in Ilanz angekommen entdeckten wir den Bus nach Vals und ließen uns von unserem Reiseführer überreden, dorthin zu fahren. Allein die Busfahrt lohnt sich. In dem Tempo hätte ich mich mit dem Auto dort nicht langgetraut. So saß ich bequem in der ersten Reihe, genoss den Blick nach vorn und zur Seite und hielt mich gelegentlich einfach noch ein bisschen stärker fest.
Vals selber eignet sich gut als Ausgangspunkt für verschiedene Wanderungen und die gelben Löwenzahnwiesen in denen sich der Ort fast versteckt sehen laden zum Verweilen ein. Viel Zeit zum Umschauen blieb allerdings nicht, da wir 20 min später schon wieder zurück mussten, um wie geplant unsere Reise nach Samedan fortzusetzen.
Zwar nicht im Panoramawagen, dafür war das Modell jedoch so alt, dass man die Fenster runtermachen konnte - was sich zum Fotografieren sowieso besser eignet. Man beachte auch die schicken Lampen...
Da wir das Abteil fast die ganze Zeit für uns hatten, konnten wir auch beliebig die Seite wechseln und hatten so immer den besten Blick auf die Viadukte, Dörfer und Burgen.
Immer mal wieder gab es überraschende Momente: ein Ort, in dessen Nähe viele überdimensionale Schlitten standen, Bahnhöfe mit Gleisen unterschiedlichster Breite und großen Lagern nebendran und lustigen "Skulpturen".
So ging es bis Samedan mit vielen schneebedeckten Gipfeln im Hintergrund. Aufgrund der fortgeschrittenen Stunde aber nicht weiter das UNESCO Welterbe betrachten sondern zurück nach Zürich und nach einem mitternächtlichen (na gut, ich übertreibe etwas) Abendessen zurück in unser Gästebett.