Fahrt auf dem Vierwaldstätter See

Vierwaldstätter See

ich Stadt Luzern Stadt Luzern Stadt Luzern
Umstieg in Olten, wo der Kilometer 0 für das Schweizer Bahnnetz ist (auf dem Bahnhof gibt es tatsächlich einen Stein, der eben diesen Fakt verzeichnet. Man muss aber schon ein Bisschen suchen um ihn zu finden. Von dort aus weiter nach Luzern und weiter im Eilmarsch zum Schaufelraddampfer "Stadt Luzern". Gebaut in Roßlau an der Elbe musste der Dampfer jedoch schon kurz nach der Jungfernfahrt 1928 wegen Maschinenschaden erstmal wieder den Betrieb einstellen. Mit einem neuen Antrieb nahm er 1929 den Betrieb wieder auf und bringt seitdem viele tausend Passagiere zu den Seilbahnen zum Rigi, zum Schillerstein, dem Gründungsort der Schweiz und bis ans andere Ende des Vierwaldstätter Sees.
Neben der tollen Landschaft ist vor allem der Antrieb sehenswert, der wegen spritzendem Öls jedoch mit Plexiglas abgedeckt ist und die Ablegemanöver, wenn mit kühnem Schwung die Vertäuung gelöst und zielsicher gefangen wird.
Vierwaldstätter See Ablegen Stadt Luzern

Dinosaurierspuren

Mit einem ca. 20 minütigen Fußmarsch erreicht man von der Bahnstation in Oberdorf aus einen Steinbruch, der jedoch schon seit geraumer Zeit gesperrt ist. Der Grund dafür sind die etwa 500 Fußabdrücke von Sauriern. Informationstafeln auf einer Plattform erklären, was man sieht, wie die Spuren zustandekommen und wie sie es geschafft haben, die Zeit zu überdauern.
Um den Steinbruch herum findet man etwas Abraum und mit ein bisschen Glück Knochen und Abdrücke im sogenannten Schildkrötenkalk. Jemand großes, der schwere Steine hochheben und auf andere werfen kann hilft auch. Und so bin ich mit ein paar Kilo mehr Gewicht nach Hause gegangen...
Man kann auf einem anderen Weg zurück zum Bahnhof laufen - was wir dann auch taten. Auffällig ist noch, dass am Bahnhof ein paar andere Kabel verlaufen. Dort fuhr ursprünglich eine Seilbahn zum Weisenstein. Wegen einer anstehenden Sanierung gibt es jedoch seit einigen Jahren Meinungsverschiedenheiten, ob neue Bahn oder alte sanieren. Und in der Zwischenzeit bleiben dann nur die eigenen Füße und eine Straße.
Um uns die Wartezeit nicht zu lang werden zu lassen (wir hatten den Zug gerade noch wegfahren sehen), fuhren wir ein Stück in die Gegenrichtung und landeten dann an einem Bahnhof, den man kaum so nennen kann. Es gab ein Wartehäuschen und ein paar Meter weiter ein Wohnhaus, wo man Honig kaufen kann. Und wenn man möchte, dass die Bahn hält sollte man tunlichst den Schalter betätigen, der dann 15 min lang eine Lampe zum Blinken bringt...die hoffentlich auch dem ankommenden Zugführer auffällt.
Dinosaurierspuren Dinosaurierspuren Abraum Schildrotenkalk
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