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Lüneburger Heide

Diverse Ausflüge


Während unserer kurzen Zeit in der Lüneburger Heide haben wir eine ganze Reihe Ausflüge gemacht, die mal mehr mal weniger mit der Heide zu tun hatten. Ein Ziel war der Landpark Lauenbrück, der eine ganze Reihe Wildtiere und Nutztiere beherbergt. Wobei der Fokus bei den Nutztieren auf alten Rassen liegt, die man dort nachzuzüchten versucht.
Wer etwas wirklich aussergewöhnliches erleben will sollte nach Visselhövede und dort die Seepferdchenzucht besuchen. Im Moment sieht das ganze eher nach einer gewachsenen Ansammlung von Aquarien in einer Garage aus. Aber schon nach kurzer Zeit stellt sich heraus, dass der ganze Raum ein ausgeklügeltes System an Schläuchen für Belüftung und Wasserfilterung ist und sogar die Temperatur bestimmten Anforderungen genügen muss. Wir waren glaube ich zwei Stunden da und haben eine ganze Menge über Seepferdchen und die Zucht erfahren, die anscheinend noch eine ganze Menge Neuland bereithält. Wir haben eine ganze Menge gelernt und hoffen, dass die Pläne für größere Räume bald in die Tat umgesetzt werden können.
In der Umgebung von Neuenkirchen gibt es dazu noch eine Reihe größerer und kleinerer Kunstwerke (z.B. einen riesigen Spiegel mitten in der Heide, der bedauerlicherweise jedoch immer mal wieder zerstört wird) und einen Schäferhof, bei dem man beim Eintreiben der Heidschnucken zusehen kann.
Weiteres Highlight (für mich) war ein Besuch im Schmetterlingshaus in Seppensen nahe Buchholz in der Nordheide. Unmengen an Schmetterlingen flatterten dort durch die Gegend, darunter auch einige, die ich noch nie gesehen hatte. Das Klima ist durch seine Luftfeuchte und Wärme etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Schmetterlinge waren jede Mühe wert.
Wer in die Lüneburger Heide fährt, sollte unbedingt auch mal durch die Heide laufen oder - wie wir am ersten Tag - mit einer Kutsche fahren. Dabei haben wir noch eine ganze Menge über die recht aufwende Pflege gelernt. So müssen regelmässig kleine Bäumchen ausgerissen werden. Die Heide wir gemäht um der Verholzung Einhalt zu gebieten und in regelmässigen Abständen muss sie abgebrannt und die Schicht fruchtbarer Erde abgetragen werden, da Heide nur auf sandigem Boden gedeiht. Da Heidesamen sehr lange in der Erde überdauern können wächst sie dann schnell wieder.
Auch sehr schön ist ein Ausflug ins Pietzmoor bei Schneverdingen. Das Moor wurde zwischenzeitlich für den Abbau von Torf trockengelegt und erst in den letzten Jahren wieder unter Wasser gesetzt, so dann man jetzt eine wiederentstehende Moorlandschaft hat, in der man immer noch die Spuren des Torfabbaus entdecken kann. Besonders nett ist der Bretterweg, der große Teile des Weges abdeckt. Bedankenswerterweise wurden auch eine ganze Menge Bänke angebracht, so dass man auch wenn man nicht so gut zu Fuß ist sich von einer Bank zur nächsten bewegen kann.