Ramberg

3 Burgen-Wanderung zu Neu-Scharfeneck, Meistersel und Ramburg


Entfernung: 15,5 km
gelaufen: Juni 2006
Dauer: 5 h
Start: Parkplatz am Ortseingang von Ramberg
GPS-Track: mit einigen Lücken, die aber beim Wandern keine Probleme bereiten sollten
Die Anregung für die Wanderung kam wieder einmal vom Wanderportal Pfalz. Die Wanderung besticht vor allem durch die Besichtigung der ersten beiden Ruinen. Die Wege sind ausgezeichnet erkennbar, allerdings war die Wanderbeschreibung im Mittelteil etwas lückenhaft, so dass uns auf unseren eTrax verlassen mussten, um die Richtung wiederzufinden. So liefen wir letztendlich einen Höhenweg einige Meter oberhalb des vorgesehenen Weges, der nichtsdestotrotz bestimmt genauso schön war!
 
Der Hauptstraße folgend kommt man zum Zentrum des Ortes, wo man zuerst auf die Mühlbergstraße abbiegt und kurz danach auf den Sonnenweg, was zu einer drastischen Richtungsänderung führt. Der Weg führt bergauf aus dem Ort heraus, wird dann zu einem Waldweg und führt am Berghang um den Ort herum. Wenn der Weg nach einer weiten Rechtskurve eine scharfe Linkskurve beschreibt geht ein Weg nach links ab, der recht steil bergauf führt. Diesem folgt man zu ein paar Felsen und weiter bis zur ersten Burg: Neu-Scharfeneck.
Die gute Sonnenlage sowie viele Schlupflöcher in den Mauersteinen sind ein Paradies für Eidechsen, die man hier so zahlreich findet, wie sonst kaum irgendwo.
Die gut erhaltene Ruine bietet gute Aussichtspunkte: einen Turm die dicke Mauer auf der anderen Seite der Burg.
Nach Besichtigung geht es auf dem breiten Weg an der Burg vorbei zur nächsten Ruine. Der Weg geht zwischenzeitlich als schmaler, aber gut gangbarer Pfad durch Wald hindurch und trifft später auf einen breiten Weg, dem man nach rechts zum Wanderparkplatz "Drei Buchen" folgt.
Beim Parkplatz angekommen überquert man die Straße und nimmt gegenüber den Weg, der keinerlei Markierung aufweist und in nordöstlicher Richtung vom Parkplatz wegführt. Nach wenigen Minuten zweigt links ein Weg ab und wiederum kurze Zeit später führt ein kleinerer Weg in Serpentinen nach rechts den Berg zur Burgruine Meistersel hinauf.
Von der Ruine selbst ist nicht so viel zu sehen, wie bei Neu-Scharfeneck. Allerdings ist sie inzwischen so zugewachsen, dass sie wie verwunschen wirkt und zum Entdecken einlädt.
Man geht den Weg bis zur Abzweigung zurück und folgt dann weiter dem größeren in nördlicher Richtung. Man folgt dem Weg und hält sich dabei links bis man entweder auf den großen Weg mit der Markierung schwarzer Punkt auf weißem Strich zurückgekehrt ist, oder bis man an das Ende des Forstweges und eine Futterstelle gelangt. Ist letzeres der Fall folgt man dem schwach erkennbaren Pfad direkt durch die Futterstelle hindurch und dann mehr oder weniger geradeaus durch den Wald, bis man den Weg mit der oben erwähnten Markierung trifft.
An einer Kreuzung, bei der der rechte Weg die schwarz-weiße Markierung trägt geht die Originalbeschreibung nach links, wir (und der GPS Track) folgen jedoch noch ein Stück der bekannten Markierung, bis hinter einer weiten Linkskurve eine weite Rechtskurve eingeleitet wird. Kurz vor dem Scheitelpunkt der Rechtskurve zweigt ein Weg nach links ab und führt bergauf. Diesem folgen wir für einige Kilometer geradeaus (bzw. leicht links haltend). Es geht inzwischen durch Nadelwald und gelegentlich kommen einige lichtere Stellen, in denen Blaubeersträucher wie ein Teppich ausgebreitet sind. Schließlich trifft man auf den Weg mit der blau-grünen Markierung, dem man bergab in südlicher Richtung folgt.
Man verläßt die Markierung erst, wenn auf einem rechten Abweig die Ramburg bzw. Ramburgschänke ausgeschildert ist. Den Weg folgt man dann einfach geradeaus, an einer Schutzhütte vorbei bis man zum Gasthof und ein Stück weiter zur Burg kommt. Die Burg ist nach den beiden anderen nur noch wenig spektakulär, aber der Keller... da sieht man, warum man früher keine Kühlschränke brauchte.
Zwischen Gasthof und Burg geht bergab der Weg nach Ramberg, dem man nur noch folgen muss. Da er bis zum Ende gut markiert ist (Im Zweifelsfall bergab), findet man ohne Probleme ins Dorf zurück.