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Nunspeet


So wirklich ist eigentlich keiner mehr überrascht, wenn man erzählt, wen man übers Internet kennengelernt hat. Aber diese Leute dann einfach mal besuchen zu fahren ist dann vielleicht doch noch außergewöhnlich.
Jedenfalls hat mir eine Internetbekanntschaft einen schönen Kurzurlaub zu Pfingsten ermöglicht. Zumal wir vor strömendem Regen in Ludwigshafen flüchten konnten und bei strahlendem Sonnenschein in Utrecht ankamen, wo wir abgeholt wurden.
Von Utrecht aus ging es direkt zu der ersten "Sehenswürdigkeit" - dem Kröller-Müller-Nationalpark. Dabei handelt es sich um ein großes Areal inmitten der Niederlande mit einem Gemisch aus dichtem Laubwald, Sandhügeln und Kiefern sowie Seen und morastigen Wiesen. Das ganz mit Wild besiedelt und von einigen Radwegen durchzogen, was das ganze zu einem schönen Ausflugsort macht. Wer nicht nur die ganze Zeit im Sattel verbringen will kann auch laufen, sich das Kunstmuseum und die zahlreichen Statuen ansehen (ist es nun eine Schildkröte oder doch zwei Liebende?) oder das Schloß besichtigen.
Auch der zweite Tag war dem Fahrrad gewidmet. Neugierig gemacht hatte uns Kees mit der Beschreibung eines Sees, der von einem riesigen Rhododendrongebüsch umgeben ist. Wunderschön! Auch wenn der Rhododendron leider gerade erst anfing zu blühen. Weiter ging es dann zu einem Aussichtsturm und nach einer Fahrradreparatur zum Veluwemeer.
Das Veluwemeer war mal Teil der Nordsee. Durch den Bau eines Damms wurde es jedoch zum Binnenmeer und durch den stetigen Zufluß von Süßwasser aus einem Fluß zu einem riesigen See - und einem Anziehungspunkt für Touristen, Camper, Surfer und andere Urlauber.
Man kann den See mit einer Fahrradfähre überquere, die Anzahl der Leute und Fahrräder, die transportiert werden können ist jedoch ziemlich gering. Kein Wunder: ist der See doch über weiter Strecken gerade mal brust- oder gar knietief.
Nunspeet hat auch einen kleine Wildpark mit Rotwild, Pfauen sowie Enten und Gänsen. Für einen kleinen Spaziergang an einem etwas verregneten Morgen genau das richtige.
Den letzten Tag verbrachten wir in Antwerpen: Besichtigungstour durch den Palast, ein Streifzug durch Kaufhäuser und touristengefüllte Straßen. Auf das Rotlichtviertel und einen Besuch in Cafes mit Altersbeschränkung verzichteten wir jedoch (gerade bei letzteren reicht es oft schon aus, wenn man einfach nur daran vorbeigeht ;-))