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Alderly Edge


Um Alderly Edge, einem Ort in der Nähe von Wilmslow, ranken sich einige Legenden. (Verarbeitet in "The weirdstone of Brisingamen" von Alan Garner) Also habe ich an einem sonnigen Samstag Morgen beschlossen, der Gegend mal einen Besuch abzustatten (aufgrund der Wärme hab ich mich für kurze Hosen entschieden, was jedoch einen Besuch in den Minen verhinderte...den ich unbedingt mal nachholen muss). Der Besuch wurde dann doch ziemlich lang und bescherte mir einen Sonnenbrand, trotzdem war es sehr schön!
Der eigentlich Auslöser für meinen Besuch war der "Wizard Stone". Den hab ich nicht gefunden, wofür auch die etwas eigenartige Kennzeichnung der Wege verantwortlich war...
Prinzipiell gibt es zwei Möglichkeiten, in das kleine Wandergebiet zu kommen:
Man kann zum einen mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Alderly Edge fahren und von dort aus eine recht steile Straße an herrschaftlichen Häusern entlang laufen, bis man dann kurz nach dem Ortsende auf einen Wegweiser zur "Edge" trifft (dort gibt es auch eine kleine Parkbucht für ca. 3 Autos) oder
man fährt mit dem Auto zum Parkplatz des National Trust und läßt es dort für eine geringes Entgelt stehen, während man durch die schöne Landschaft läuft.
Wie auch immer, ich würde einen Besuch auch jeden Fall empfehlen. Man hat von verschiedenen Stellen einen guten Blick über die Umgebung und das Gebiet ist gut erschlossen: es gibt Wege für Pferde, Hunde und Behinderte, die entsprechend gekennzeichnet sind.
Wer vom National Trust- Parkplatz aus startet hat den Vorteil einer Karte, auf der alle Wege verzeichnet sind. Davon gibt es eine ganze Menge, die sich dann auf Teilgebieten überschneiden, so dass man Spaziergänge von 30 Minuten bis zu mehreren Stunden machen kann. Schön ist auch die Namensgebung verschiedener signifikanter Stellen:
Da gibt es das Teufelsgrab (eine sehr steil abfallender Hang aus rotem Lehm, der mit großen Steinen übersät ist, die Edge, die im wahrsten Sinne des Wortes eine Kante ist, den Wizard stone (eine sehr unscheinbare, moosbewachsene Stelle an einem Felsen, bei der es einen kleine Quell gibt), die Druidensteine (ein kleiner Steinkreis) und verschiedene Mienen.
Nun fehlt aber immernoch die Legende...
Ein Bauer wollte ein weißes Pferd verkaufen und war damit auf dem Weg zum Markt, als ihm ein Zauberer über den Weg lief und ihm Geld für sein Pferd anbot. Der Bauer lehnte jedoch ab, weil er auf dem Markt ein besseren Preis zu erzielen erhoffte. Doch dort wollte niemand sein Pferd kaufen, obwohl andere (schlechtere) schnell für gutes Geld weggingen.
Auf dem Rückweg trifft er wieder den Zauberer und willigt in den Kauf ein. Der Zauberer führt ihn daraufhin zu einem Felsen, der sich öffnet. Darin liegen viele schlafende Krieger mit ihren Waffen und Pferden. Nur eins fehlte noch.
Der Zauberer erlaubt dem Bauern, so viel Gold mitzunehmen, wie er tragen kann. Dann führt er ihn aus dem Felsen heraus und der Bauer hat weder den Zauberer noch den Felsen jemals wiedergesehen.
Die Legende wird dann Jahre später mit Arthur in Verbindung gebracht...