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Boating around Birmingham

Ein Wochenende auf einem Narrow Boat


Ist schon sehr praktisch, wenn Freunde Urlaub mit ihren Eltern in England machen. So bot sich mir die einmalige Chance, ein Wochenende auf einem Kanalboot mitzufahren. Leider war das Wochenende viel zu kurz.
Wir trafen uns in Birmingham, wo mich Daniel vom Bahnhof abholte und gleich noch auf einen kleinen Rundgang durch die Stadt begleitete.
Am Samstag ging es dann bei wunderschönem Wetter auf den Weg...irgendwohin. Durch diverse Tunnel und Schleusen. Es müssen wohl um die 25 Schleusen gewesen sein, die wir am ersten Tag hinter uns ließen und genauso fühlte ich mich am nächsten Tag - Muskelkater!
An so einer Schleuserei sind mehrere Leute beteiligt (im Idealfall). Immerhin gibt es pro Schleusentor 2 "Paddels", die geöffnet werden müssen, um Wasser rein- oder rausfließen zu lassen. Und pro Schleuse gibt es mindestens 2 Schleusentore. Und irgendjemand sollte dann noch das Boot steuern.
Ist genug Wasser in die Schleuse gelaufen (beim Runterschleusen), kann das erste Tor geöffnet werden und das Boot reinfahren. Hinter dem Boot muss die Schleusentür wieder geschlossen werden. Dann können die "paddels" der hinteren Schleusentür geöffnet werden. Der Wasserstand sinkt auf den hinter der Schleuse ab.
In der Zwischenzeit kann man Müll aus dem Kanal angeln oder sich ausruhen.
Ein Bootsurlaub ist eine sehr geruhsame Art sich zu erholen. Zum einen durch das gemütliche Fortbewegungstempo, dass einem erlaubt, auch mal neben dem Boot zu spazieren. Zum anderen sind auch bei anstrengenden Tätgikeiten (z.B. beim Schleusen) immer Pausen, in denen man sich erholen kann. Dazu kommen noch Pausen, die entstehen wenn man Wasser nachfüllt. Da hat man Zeit, sich die Umgebung genauer anzuschauen und sich die Tierwelt zu betrachten.
Leider war dann schon wieder viel zu schnell Sonntag und ich wurde in Tamworth abgesetzt von wo ich meine abenteuerliche Bahnfahrt (liegengebliebene Züge, überfüllte Bahnhofe mit unerträglichen Temperaturen, stundenlange Verspätungen und endloses Umherirren um das jeweils richtige Gleis zu finden) nach Hause startete.