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Pembrokeshire



Die Halbinsel in Wales ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel für Engländer. Im Süden locken breite Sandstrände und im Norden bezaubernde Steilküsten. Auch Vogelkennern ist das Gebiet nicht unbekannt. In der Nähe der Marloes Sands gibt es eine Insel, die nur zu bestimmten Zeiten zugänglich ist und seltenen Vogelarten als Rast- und Brutstätte dient.
Ebbe und Flut sorgen für sich ständig verändernde Strände. Ein kaum zu erkennender Sandstreifen kann Stunden später ein meterlanger Strand sein, bedeckt mit unzähligen Handtüchern, Liegestühlen und rotgebrannten Engländern ;-)
Auch im Inneren ist die Insel sehenswert: Hügel so weit das Auge reicht mit grünen Wiesen, Schafen und Kühen.

St. Davids

Nicht nur ein sehenswerter Ort sondern auch idealer Ausgangsplatz für eine Wanderung auf dem Costal Path, der vollständig um die Halbinsel herumführt. Wer von hier der Küste in nördlicher Richtung folgt, kann von zwei Orten (der erste nach ca. 1 h, der nächste nach etwa 3-4 h Wanderung) mit dem Bus zurückfahren.
Der Weg führt an einem großen und mehreren kleinen Sandstränden entlang. Zwischendrin schlängelt er sich dicht an der Felskante durch Heidekraut und dornige Büsche.
Im Ort empfiehlt sich der Besuch der Kathedrale, die unglaublich beeindruckend ist. Wer möchte kann auch den Eintritt zu den Ruinen bezahlen und sich dort umsehen. (Leider ist der Zutritt zu allem, was nach Ruine aussieht von Natur aus teuer in England.)

Marloes Sands

Geheimtipp für Romantiker! (Nein, nicht die, die am warmen Ofen einem Sonnenuntergang zusehen möchten. Ich meine die, die gerne durch total abgelegenen Gegenden laufen, Kälte nicht scheuen und es toll finden, wenn sie beim Schlafen das Pfeifen des Windes hören) Die Jugendherberge liegt gerade mal 5 Minuten vom Steilufer und 10 von einem schönen Strand entfernt. Dem Strand ist eine kleine Insel vorgelagert, zu der man bei Ebbe rüberlaufen kann. Man sollte das Wasser (und die Zeit) jedoch genauestens im Auge behalten! Schnell ist man vom Ufer abgeschnitten und die Felsen machen den Rückweg gefährlich bis unmöglich. Schnell sind scheinbare Wege Sackgassen und ein Zurück gibt es nicht mehr...
Die Jugendherberge ist in einem alten Bauerngehöft untergebracht, die Fenster vielleicht nicht hundertprozentig dicht, die Betten einfach aber warm, der Gasherd benötigt etwas Übung und Gewöhnung.
Der Weg zur Jugendherberge (bzw. dem National Trust Parkplatz, auf dem sich auch Informationen zu Ebbe und Flut finden) ist eine schmale kurvenreiche Straße zwischen hohen Feldern und Büschen mit wenigen Ausweichstellen. Wie gut, dass einem kaum jemand entgegenkommt!

Pembroke


Erst nach mehreren Versuchen mich in dem Gewirr der Einbahnstraßen und Ausschilderungen zurechtzufinden, gelang es mir, einen Parkplatz zu erreichen. Wenn man das Tourismus-Büro aufsucht, staunt man, wieviele Sehenswürdigkeiten man in diesem kleinen Ort finden kann. Das relativiert sich jedoch schnell, wenn man einem der empfohlenen Wege folgt. An der Stadtmauer entlang führt er durch eine kleine Einkaufszone zur Burg. Allein für diese lohnt jedoch der Stop, vor allem, wenn gerade wieder eine mittelalterliche Veranstaltung stattfindet. (Lecker ist auch der Honig, den man in einem der kleineren Läden in der Einkaufszone bekommen kann)
Viele Teile der Burgruine sind öffentlich zugänglich. Wer enge Wendeltreppen nicht scheut, kann sich zum einen die Erläuterungen zur Lebensweise der Burgherren ansehen, als auch im Hauptteil der Ruine nach oben klettern und den Ausblick genießen.

Tenby

Die große Anzahl an (Park and Ride) Parkplätzen in und um die Stadt sind bestes Zeugnis für die Beliebtheit. Mit zwei schönen Stränden, einer Unmenge kleiner Geschäfte, einer beeindruckenden Stadtmauer, einer Burg auf einer Insel (nur bei Ebbe trockenen Fußes erreichbar) und einem Aussichtspunkt auf einem Hügel läßt sich diese leicht erklären. Von den Stränken ist einer bei Flut allerdings gar nicht und der andere nur als dünner Streifen sichtbar Ein Besuch ist auf jeden Fall empfehlenswert, auch wenn die Menge an Leuten in der Stadt manchmal beängstigend sein kann (vor allem bei 30° und nur wenig Seewind).