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Edinburgh


Edinburgh ist ziemlich groß und für den nicht-ortskundigen Autofahrer eine ziemliche Katatstrophe! So mein Eindruck nach dem ersten Durchfahren der Stadt. Da innerhalb von Edinburgh bereits alle B&Bs ausgebucht waren, die in unserer Preisklasse lagen, hatten wir uns eine Unterkunft in Portobello gesucht. Dieses gehört noch zu Edinburgh und liegt direkt am Wasser.
Bei einem Spaziergang am Strand kann man deutlich die Spuren eines alten Ferienbadeortes erkennen: Viele (teuer aussehende) Häuser am Wasser, eine breite Promenade und ein Amusement-Center mit Spielautomaten. Allerdings fahren auch die Engländer zunehmend lieber ins Ausland und die Badeorte sind nur noch ein Schatten ihrer selbst.
Leider hatten wir nur einen Tag in Edinburgh und konnten so auch mit dem Wetter nicht allzu wählerisch sein. Vielleicht wurde dadurch mein Eindruck von Edinburgh als enge und dunkle Stadt geprägt.
Auch der öffentliche Nahverkehr ist ... gewöhnungsbedürftig. Mehrere Busunternehmen bedienen unterschiedliche Strecken und haben dazu auch noch unterschiedliche Fahrscheine, die in den anderen Linien nicht gelten. Man muss also höllisch aufpassen, nicht in den falschen Bus zu steigen. Wir haben daher auf eine Tageskarte verzichtet und das meiste zu Fuß erledigt.
Kommt man von Portobello nach Edinburgh, empfiehlt sich als erstes ein Abstecher auf den Calton Hill, der zum einen einen guten Ausblick über die Stadt erlaubt und zum anderen auch ein paar Ruinen, Kanonen und einen hohen Turm bietet (der leider gerade geschlossen war).
Von dort aus ging es dann weiter zum alten Friedhof am Fuße des Calton Hill und durch die Innenstadt zum Edinburgh Castle.
In der Burg kann man sich verschiedene Museen anschauen: Zur Geschichte der Burg, zum Militär, einige Juwelen, ... . Und auch wenn viele andere Gebäude in der Stadt bei weitem beeindruckender sind, fand ich den Aufenthalt in Stirling Castle interessanter.