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Bath und Somerset


Ostern! Wie gut, dass ich mir kurz vor Ostern noch meine Gasteltern eingeladen hatte, sonst hätte ich diese Ostern wohl keine Ostereier gehabt.
Und insgesamt waren meine Ostern wie das Wetter - sehr wechselhaft, im großen und ganzen aber gut :-)
Am Freitag ging es bei strahlendem Sonnenschein Richtung Cardiff, meine Schwester abholen und dann nach Bath. Dort konnte man wieder schön sehen, wie scharf die Engländer auf jedes Stück "Garten" am Haus sind. Und sei es nur groß genug, um eine Bank reinzustellen...
Es ging dann erstmal kreuz und quer durch die Stadt und nachdem ich mir etwas Sonnenbrand geholt hatte und es langsam spät wurde machten wir uns auf in die römischen Bäder.
Bei Anblick des Eintrittspreises hatte meine Schwester schnell den Rückwärtsgang drin, aber da ich ja eh alles bezahlen musste konnte ich sie doch dazu überreden, mitzukommen.
Bereut habe ich es nicht (auch wenn die Engländer bei den Museumspreisen wohl reich werden...)
Danach ging es dann in einer Horrorfahrt (ein bisschen verfahren wäre ja noch ok gewesen. Aber dass mein Auto dann auf einer Straße ohne Beleuchtung mitten im Wald und ich ohne Taschenlampe das Herauf- und Herumfahren um eine zugegebenermaßen etwas steile und enge Kurve verweigerte und anschließend noch in einen Graben rollte fand ich dann nicht so toll. Nach 2 verzweifelten, erfolglosen Versuchen bei den wenigen herumstehenden Häusern entdeckte ich dann noch ein größeres mit Licht. Waren zwar ein paar Zäune (und wie ich kurz darauf feststellte auch ein paar Tiere) zwischen mir und dem Haus, aber nichts, wo man nicht rüberklettern könnte...
Glücklicherweise stellte es sich als die Jugendherberge heraus, in der auch genug Leute rumsaßen, die mir beim Flottmachen meines Autos helfen konnten.
Der nächste Tag war auf den ersten Blick...grau, neblig und regnerisch. Super! Genau so hatte ich mir das mit dem Urlaub vorgestellt...
Habe mich dennoch zu einer Wanderung entschlossen und war damit nicht die einzige. Was für ein glücklicher Zufall dachte ich mir und schloss mich der Wandergruppe an.
Die Wanderung ging dann bei leichtem Niesel durch Wälder, Wiesen und über Hänge. Die Sicht war mäßig.
...Ob wir uns deshalb verliefen? Aber wozu gibt es GPS-Geräte. Und wie gut, dass ich ein paar niegelnagelneue, passende Batterien mithatte. Damit fand das Gerät dann auch endlich ausreichend Satelliten um unsere Position zu ermitteln.
Als erstes konnten wir damit bestätigen, dass wir uns verlaufen hatten, später fanden wir dann auch unseren Weg wieder. Kurze Zeit später mussten wir jedoch wegen dem immer stärker werdenden Nebel unsere Route umplanen. Nichts zu merken von den tollen Sichten auf den Aussichtspunkten. Ich schaffte es gerade mal, meinen Vordermann nicht aus den Augen zu verlieren, also suchten wir uns einen Pfad, der weiter ins Tal führte, wo dann auch die Sicht wieder besser war.
Der Sonntag verlief für mich dann etwas weniger aufregend und durchaus sehr erfolgreich. Ich sah ein paar vereinzelte Sonnenstrahlen und verlief mich auch nicht :-)
Morgens zu allererst ein Abstecher an die Küste, die für ihre Fossilien bekannt ist. Ich fand dann auch gleich 2. Ich nahm allerdings nur das kleinere Exemplar mit.
Danach ging es weiter mit dem Auto nach Whitypool und von dort zu Fuß zu den Tarr Steps, einer Brücke bestehend aus lauter riesigen Steinen.(zur Wanderbeschreibung) Über den Zeitpunkt der Entstehung herrscht großer Streit, aber am liebsten wird sie als "sehr alt" bezeichnet :-)
Dort genehmigte ich mir eine Spezialität der Gegend: "Cream Tea". Da konnte mich der Piepmatz noch so gierig anschauen - ich hatte Hunger und aß alles alleine!